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In Ruanda den Berggorillas ganz nah

In Ruanda den Berggorillas ganz nah

20.07.2025 routen >> afrika hautnah

Die Woche in Kigali vergeht zwischen Relaxen, Blog schreiben, Videos schneiden, etwas die Stadt anschauen und die Honda bereit machen für die drei Wochen einstellen, wie im Fluge.

 

Am Tag vor der Ankunft meiner Reisepartnerin wechsle ich in das Hotel, welches wir im Vorfeld gebucht haben. Leider entpuppt sich das Hotel für einen Reinfall. Unser reserviertes Zimmer ist nicht frei und das vom Hotel als Upgrade angepriesene Zimmer ist den Preis nicht wert. Die weitere Option, dass wir in ein Schwesterhotel wechseln könnten, schlage ich aus. Hinzu kommt, dass die Parkplätze des Hotels auf der Strasse sind und durch einen Security Guarda gesichert werden. Das ist mir jedoch zu riskant mitten in einer Grossstadt. Deshalb bestehe ich darauf, dass sie unsere Reservation kostenlos stornieren, weil sie das reservierte Zimmer nicht zur Verfügung stellen können. Das funktioniert dann erstaunlich reibungslos. Wieder auf dem Parkplatz bei der Honda buche ich über Booking.com in einem naheliegenden Guesthouse ein neues Zimmer für drei Nächte. Zehn Minuten später stehe ich bereits am Empfang des Guesthouses und bekomme ein angenehmes Zimmer.

 

Tags darauf bringe ich die Honda zu einem Motorradtouranbieter, bei dem ich vor einer Woche über WhatsApp angefragt habe, ob sie in ihrer Garage Platz für meine Honda hätte, was sie mit ja beantwortet haben. Die Enduro bekommt einen trockenen Platz unter dem grossen Vordach des Hauses und das Haus ist gut abgesichert. Die Inhaber des Motorradtouren Geschäfts sind zwei Brüder aus Kigali, die mit deutschen Partnern zusammenarbeiten. Nach einem längeren Schwatz verabschiede ich mich und fahre mit einem Taxi zurück zum Hotel.

 

Gegen 18.30 Uhr rufe ich über die Taxi App Yego, analog Uber, erneut ein Taxi und lasse mich zum nahen gelegenen Flughafen fahren. Der Verkehr ist dicht und der Flughafen durch die Polizei rigoros abgeriegelt. Man kann nur durch eine Einfahrt auf das Flughafengelände gelangen. Bevor das möglich ist, müssen alle aussteigen und durch einen Personenscanner gehen. Währenddessen wird das Fahrzeug durch einen Polizisten durchleuchtet. Das alles führt dazu, dass aus einer 20 Minuten Fahrt über eine Stunde wird.

 

Ich komme trotzdem rechtzeitig zum Ankunftsplatz des Flughafens, der ausserhalb der Halle liegt, wo meine Reisepartnerin nach einer weiteren halben Stunde fröhlich lachend auftaucht. Die Rückfahrt zum Guesthouse ist dann um einiges stressfreier, zumal der Taxifahrer auf uns gewartet hat, weil dies für ihn ein gutes Geschäft ist.

Den Abend lassen wir bei einer leckeren Tasse Kaffee im Restaurant des Guesthouses ausklingen.

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Für die nächsten drei Wochen haben wir uns einen Jeep Land Cruiser Prado gemietet. Mit diesem Auto sind wir gut für die kommenden Besuche in den Nationalparks ausgerüstet. Das Auto ist nicht mehr gerade das Jüngste, aber ein Land Cruiser läuft bekanntlich für immer.

 

Nach dem Frühstück beladen wir den Toyota und fahren auf dem direktesten Weg aus der Stadt. Dabei füllen wir bei einer der Tankstelle den Tank. Da passen satte 80 Liter Diesel in das Fahrzeug. Ein wenig mehr als in meinen Honda tank.

 

Anschliessend biegen wir in Richtung Norden ab und kurven durch die Hügellandschaft von Ruanda. Es geht hinauf und hinunter, dann für eine längere Zeit entlang eines Flusslaufs, um danach wieder anzusteigen. Die Landschaft präsentiert sich dabei in diversen Grüntönen. Leider ist es weiterhin dunstig, was die Aussicht teilweise einschränkt.

 

Wir haben es nicht eilig, weshalb wir heute nur etwa 100 km bis zum See Ruhondo fahren. Bei der Suche nach einer Unterkunft sind wir auf eine christlich geprägte Herberge gestossen, die hoch über dem See liegt und eine großartige Sicht auf den See und die Vulkane des Volcans Nationalpark bieten soll. Die letzten 11 km zur Unterkunft verlaufen über eine wenig genutzte Schotterstrasse. Anfangs noch angenehm zu fahren, um dann ruppiger und ruppiger zu werden. Für den Land Cruiser alles kein Problem. Da die Piste weit oben den Hügeln entlang verläuft, bieten sich uns super Aus- und Weitblicke auf den See und die Umgebung.

 

Das Foyer de Charité entpuppt sich als herausgeputzte Unterkunft mit riesigem Garten. Etwas paradox inmitten der einfachen Siedlungen der Bevölkerung. Nach einer freundlichen Begrüssung bekommen wir ein Zimmer mit Balkon mit Sicht auf den See und die Vulkane. Einfach nur großartig.

 

Nach einem kleinen Snack und etwas Relaxen spazieren wir durch die weitläufige Anlage und den kleinen dazugehörigen Wäldchen. Den Rest des Nachmittags verbringen wir danach auf dem Balkon. Um 19.00 Uhr bekommen wir ein reichhaltiges Abendessen mit lauter Zutaten aus dem eigenen Garten. Ausser einem kurzen Gespräch mit einem Pastor, der erstaunlich gut Deutsch spricht und in Deutschland und der Schweiz war, und der riesigen Kirche auf dem Gelände, hätten wir nicht viel davon gemerkt, dass wir in einer religiösen Unterkunft sind.

Nach dem Frühstück verläuft unsere Strecke weiter über die Schotterpiste durch die grünen Hügel mit Ausblicken auf den Ruhondo See. Nach etwa einer 3/4 Stunde gelangen wir wieder auf die Teerstrasse, die uns nach wenigen Kilometern nach Ruhengeri bringt. Hier werden wir für die nächsten zwei Tage bleiben und die Berggorillas besuchen. Doch bevor wir zu unserer Unterkunft fahren, machen wir einen Ausflug zum Burera See. Gemäss der Karte verläuft eine kurvenreiche Strecke dem See entlang, die wir gerne erkunden möchten.

 

Auf einer teils durchlöcherten Teerstrasse gelangen wir zur Kreuzung auf die Schotterpiste zum See. Nach wenigen Kilometern erblicken wir diesen auch. Leider gibt es aber auf der gesamten Strecke eine Baustelle nach der anderen. Die Strasse wird nicht geteert, aber massiv verbreitert und alle Hänge werden gesichert. Zudem ist es wie bereits an den anderen Tagen dunstig, was die Sicht gepaart mit den Baustellen auf den See stark einschränkt. Nach einem Halt bei einem Aussichtspunkt, wo wir nur für ein paar Minuten alleine sind und dann von Kindern verfolgt werden, die fortlaufend nach Geld fragen, entscheiden wir uns kurz darauf fürs Umkehren.

 

Zurück in Ruhengeri biegen wir auf die Quartierstrasse zu unserer Unterkunft ab und stehen gleich mitten in einer Baustelle. Die Schotterstrasse wird mit neuem Kies und Steinen angehäuft. Nach etwas Warten können wir weiterfahren. Stellen dann aber kurz darauf fest, dass die neue Schicht von Kies und Steinen die Einfahrt ins nächste Quartiersträsschen unmöglich macht, weshalb wir weiterfahren müssen, um am anderen Ende des Strässchens darauf einzubiegen. Das gestaltet sich jedoch gleich schwierig wegen der Aufhäufung von Kies und Steinen. Wir halten deshalb an und Diana geht zuerst die wenigen Schritte bis zum Guesthouse, um zu schauen, ob das wirklich der richtige Weg ist. Nach ein paar Minuten kommt sie zurück und nickt, ja, da müssen wir hin. Nun gut, so können wir gleich testen, wie es mit der Bodenfreiheit des Toyotas aussieht und ob wir unter den herabhängenden Kabeln hindurchkommen. Beides klappt ohne Probleme und könnte der Jeep lachen, hätte er dies vermutlich gemacht. Nach dem Motto, ihr habt doch keine Ahnung, was ich alles kann.

 

Eine Stunde später laufen wir in Richtung Stadtzentrum und geniessen bei einem im Google Maps gefundenen Coffee-Shop einen leckeren Cappuccino. Danach geht es in Begleitung eines Studenten, der sein Englisch mit etwas Konversation mit uns verbessern will, zu einem Restaurant, wo wir ein frühes Nachtessen bestellen. Dabei kommen wir mit einer Amerikanerin ins Gespräch, die seit vier Jahren hier lebt und eine Lodge betreibt. Mit $400.00 pro Nacht liegen ihre Zimmerpreise nicht in unserem Budgetbereich. Das stört sie keinesfalls und sie gibt uns einige wertvolle Tipps für unseren morgigen Besuch bei den Berggorillas.

Heute ist es soweit und wir besuchen auf einer geführten Tour die Berggorillas. Der Besuch ist klar geregelt. Es darf sich pro Berggorillagruppe nur eine Besuchergruppe von maximal acht Leuten für maximal eine Stunde aufhalten. Die Tickets können online gekauft werden, was dringend empfohlen ist, wenn man an einem bestimmten Datum gehen möchte. Vor allem während der Hochsaison, die jetzt während der Trockenzeit ist, kommen unzählige Touristen in die Region für einen Besuch bei den Primaten.

 

Wir müssen um 07.00 Uhr beim Besucherzentrum des Volcanos Nationalparks sein, wo die Formalitäten für den Besuch erledigt werden. Die Amerikanerin von gestern hat uns den Tipp gegeben, noch früher da zu sein. Das erhöhe die Chancen, dass wir einer Berggorillagruppe zugeteilt werden, die sich nicht tief im hügeligen Nationalpark befindet. Es gibt auch Gorillagruppen, die bis hinauf zum Krater des Vulkans wandern auf der Futtersuche. Wird man solch einer Gruppe zugeteilt, heisst das, für mehrere Stunden durch den unwegsamen Dschungel steil bergauf zu wandern und danach den ganzen Weg wieder zurück. Hinzu kommt noch die Höhe von knapp 3’000 Metern, an die wir uns nicht gewöhnt sind. Wir werden deshalb den Rat der Amerikanerin befolgen und früher als 07.00 Uhr dort sein.

 

Unser Guesthouse ist auf internationale Touristen ausgerichtet, die morgens früh raus müssen. Wir bekommen deshalb problemlos um 06.00 Uhr unser Frühstück und können dadurch um etwas nach 06.15 Uhr losfahren. Das Besucherzentrum liegt in etwa 15 Fahrminuten von uns entfernt. Auf der kurzen Strecke legen wir 500 Höhenmeter zurück und sind bei Ankunft beim Nationalparkzentrum auf 2’500 Meter über Meer. Als wir eintreffen, ist noch kaum etwas los auf dem Parkplatz und als wir aussteigen, werden wir sogleich von zwei Rangern angesprochen, die nachfragen, ob wir die Berggorilla-Tour gebucht haben oder eine andere Tour. Wir erwidern Berggorillas und erwähnen zugleich, dass wir gerne einer Gruppe zugeteilt werden, die eine Berggorillagruppe in der Nähe besuchen wird. Der Chefranger lacht und meint, ob wir denn wieder abreisen, wenn dies nicht möglich ist, was wir natürlich verneinen. Er nickt und meint, er werde schauen, was möglich ist. Danach gehen wir in das Büro, welches uns der Ranger zeigt, und erledigen die Formalitäten. Anschliessend heisst es warten, bis die Gruppeneinteilung erledigt ist. Der Parkplatz füllt sich nach und nach und bald sind alle Parkplätze belegt, und die weiteren Besucher müssen auf den Aussenparkplätzen parkieren. Fast alle reisen mit einer geführten Gruppe oder persönlichem Touristenführer an, der die Formalitäten für sie übernimmt.

Etwas nach 08.00 Uhr ist es dann soweit und wir werden einer Gruppe von insgesamt sechs Personen zugeteilt. Vier davon waren bereits gestern auf einer Tour zu den Berggorillas unterwegs. Zwar in unterschiedlichen Gruppen, aber beide zu Berggorillas, die sich tief im Nationalpark drin befanden, zu denen sie mehrere Stunden im steilen, rutschigen Gelände unterwegs waren. Alle vier wollten deshalb heute auf eine leichtere Tour gehen. Gut zu wissen, so können wir davon ausgehen, dass wir heute nicht eine ähnliche, strenge Wanderung vor uns haben.

 

Nach einem kurzen Briefing gehen wir zu den Autos. Der Ausgangspunkt für die Wanderung ist nämlich nicht von hier aus, sondern je nach Berggorillagruppe an einem anderen Ort. Sowohl die Amerikanerin von gestern als auch in einer Beschreibung haben wir gelesen, dass die Anfahrten zu den verschiedenen Punkten ein 4×4-Fahrzeug benötigt. Da sind wir mit unserem Auto also gut ausgestattet.

 

Unser Führer sitzt im vordersten Fahrzeug, welchem wir zu dritt folgen. Anfangs rollen wir über eine gut ausgebaute Teerstrasse, die dann in eine Schotterpiste mündet. Einige Kilometer später biegen wir dann auf eine Schotterstrasse ab, die diesen Namen nicht verdient hat. Es ist eine ruppige Steinpiste, die den Autos einiges abverlangt. Ein normaler PW würde da sicherlich alsbald steckenbleiben. Zu der üblen Steinpiste kommt noch die Steigung hinzu. Unser Land Cruiser zeigt aber keine Schwäche auf den ganzen fünf Kilometern bis hinauf zum Parkplatz. Wir mussten nicht einmal in die 4×4-Stufe für schwieriges Gelände wechseln.

 

Als alle geparkt haben, erhalten wir die nächste Einführung zur Wanderung und gehen bald darauf los. Vorbei an grossen Kartoffelfeldern und den Häusern der Familien, die das Land bearbeiten. Nach etwa zwei Kilometern erreichen wir die Grenze zum Nationalpark. Hier grenzt eine hohe Steinmauer das Farmland vom Nationalpark ab. Gemäss unserem Führer versuchen immer wieder Büffel in die Kartoffelfelder zu gelangen, um diese zu plündern. Das will die örtliche Bevölkerung natürlich verhindern, weshalb diese kilometerlange Steinmauer errichtet wurde.

 

Damit in etwa bekannt ist, wo sich unsere Berggorillagruppe befindet, sind bereits Späher im Nationalpark unterwegs, um die Berggorillas ausfindig zu machen. Während der Trockenzeit gibt es weniger Futter, was die Gorillas veranlasst, viel mehr herumzuwandern. Die diesjährige Trockenzeit will jedoch nicht richtig starten und es fällt fast täglich Regen vom Himmel. Das hat den Vorteil, dass die Gorillas weniger von einem Ort zum anderen wandern und dadurch einfacher zu finden sind. Es dauert dann auch nicht lange, bis unser Führer, verpackt in Kurzgeschichten, darauf hinweist, dass wir bald bei den Gorillas sein werden.

 

Nach einem weiteren Kilometer entlang der Steinmauer überqueren wir diese in den Nationalpark hinein. Ab hier ist fertig mit ausgetrampelten Wanderwegen und wir streifen durch den Busch oder entlang von ausgetrampelten Pfaden von Büffeln, die wegen dem nassen Wetter mehr oder weniger ein Sumpfgelände sind.

 

Bevor wir uns den Berggorillas nähern, müssen wir die Tagesrucksäcke und Wanderstöcke alle einem der Begleitführer abgeben und Masken aufsetzen. Dies als Vorsorge, dass die Berggorillas nicht durch irgendwelche Krankheiten von uns Menschen angesteckt werden. Ihr Immunsystem wäre dafür nicht vorbereitet. Dann geht es gebückt durch dichtes Buschland und Bambussträucher und kaum stehen wir wieder aufrecht, sitzt vor uns im Gebüsch ein Silberrücken und isst in aller Seelenruhe Bambus. Wau, eigentlich müssten wir einen Abstand von sieben Metern zu den Tieren einhalten. Hier im dichten Gebüsch ist das jedoch schlicht nicht möglich.

 

Wir werden von drei Führern begleitet, die immer wieder die Geräusche der Gorillas nachahmen, um ihnen zu verstehen zu geben, dass alles in Ordnung ist. Das wirkt und der Silberrücken interessiert sich kaum für uns. Eindrücklich.

 

Etwas weiter durch das Gestrüpp treffen wir auf zwei Jungtiere, wovon gemäss unserem Führer eines davon ein Troublemaker ist. Das zeigt sich insofern, als dieses Jungtier sofort herumturnt und herumrennt, als wir geduckt im Gebüsch auftauchen. Dabei streift er sowohl Diana als auch mir um die Beine herum. Einer der Führer kommt sofort herüber und macht mit Lauten auf sich aufmerksam und schaut, dass das Jungtier nicht noch mehr Blödsinn mit uns anstellen will.

 

Während einer Stunde streifen wir so immer wieder durch das Gebüsch und erblicken weitere Berggorillas, die zur 17-köpfigen Gruppe gehören. Dabei bekommen wir einen weiteren Silberrücken zu Gesicht, der mit einem der Weibchen und einem Jungen zusammen im Gras sitzt und sich ausruht. Er fühlt sich sogar so wohl, dass er sich auf den Rücken fallen lässt und alle Viere von sich streckt. Unglaublich, einen Silberrücken so nahe in einer solch relaxten Position zu sehen. Selbstverständlich wird er und das Weibchen dabei ständig vom Jungtier gestört, weil dieses auf den beiden herumklettert. Das stört die beiden aber nicht allzu gross, sondern sie schubsen es einfach behutsam weg, wenn sie es ihnen zu viel wird.

 

Zu guter Letzt bekommen wir den Chef der Gruppe zu Gesicht. Auch er sitzt im dichten Bambusgestrüpp und verköstigt sich. Nach etwa zehn Minuten hat er genug und legt sich erst einmal hin, um zu relaxen. Die vier Jungtiere um ihn herum tun das Gleiche oder verschwinden im Gebüsch.

 

Danach heisst es auch schon wieder Abschied nehmen und wir streifen einmal mehr gebückt durch das Dickicht, bis wir wieder am Ausgangspunkt zurück sind, wo unsere Tagesrucksäcke sind. Wir alle sind begeistert von der Stunde mit den Gorillas und wie nahe wir den Tieren kommen konnten, ohne dass sich diese gestört gefühlt haben. Einen grossen Anteil daran haben sicher unsere Führer, die ständig mit den eingeübten Lauten mit den Berggorillas kommunizierten und diese durch die jahrelange Arbeit mit ihnen sehr gut kennen und sofort einschätzen können, wann es für die Gorillas zu viel ist und wir besser verschwinden. Heute war dies zum Glück in keinem Moment der Fall, auch nicht, als der kleine Troublemaker etwas an uns herumgeturnt ist.

 

Wieder zurück auf dem Parkplatz sind wir immer noch geflasht vom soeben Erlebten und können es kaum glauben, dass wir die Gorillas in freier Natur einfach so besuchen konnten.

 

Bevor wir unser Guesthouse kurz nach Mittag erreichen, müssen wir zuerst die üble Steinpiste wieder hinunterfahren. Auch jetzt zeigt der Land Cruiser keine Schwächen und bringt uns sicher zurück auf die Teerstrasse.

 

Müde vom aufregenden Vormittag erholen wir uns etwas in der Unterkunft. Danach suchen wir uns ein Restaurant auf Google Maps, wo wir etwas für unsere hungrigen Mägen bestellen können. Für viel mehr reicht unsere heutige Energie nicht mehr.

Route und Downloads

Track & POI meiner Route

Die GPX Datei enthält den Track und die POI der Strecke „In Ruanda den Berggorillas ganz nah“

Bild von Christian Feustle
Christian Feustle

Autor und Inhaber der Marke Motoglobe

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